Aktuelles

4.09.2023

Start des Innenausbaus – neue Fenster

Heute wurden die neuen Fenster in den Anbau eingebaut, so dass jetzt auch die Fassade fertiggestellt werden kann. Dann kommt in den nächsten Wochen noch die Dämmung und die letzte Abdichtung aufs Dach, bevor es draußen wieder ruhiger wird.

Neue Fenster für das barrierefreie Zimmer und Bad

 

Im Inneren des Neubaus beginnt demnächst der Ausbau. Ab Ende Oktober stehen dann auch im Bestandsgebäude größere Baumaßnahmen an. Dazu wird die Hütte voraussichtlich fünf Monate geschlossen sein. Beim Innenausbau können wir zahlreiche Arbeiten selbst erledigen, jedoch nur, wenn sich möglichst viele Berg- und Hüttenfreunde finden, uns dabei zu unterstützen.

Vom Abbruch über Trockenbau- und Kabelverlege-Arbeiten, Fliesen und Farbe, Pflaster- und kleinere Betonarbeiten bis hin zu Aufräum- und Reinigungsarbeiten gibt es für Jede und Jeden genug zu tun.

Infos zu Arbeitseinsätzen findest Du hier. Aber auch ausserhalb dieser Arbeitseinsätze freuen wir uns über jede helfende Hand, liegt doch ein arbeitsreiches halbes Jahr vor uns.

Noch viel zu tun – Übergang vom Bestand zum Neubau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.08.2023

 

Der Rohbau ist weitgehend fertig – Wiederbegrünung des Aussengeländes

Der letzte Eintrag hier ist nun schon eine Weile her. Allerdings nahm uns die Hütten-Baustelle in den vergangenen Monaten sehr in Anspruch.

Mittlerweile ist der Rohbau bis auf die endgültige Dachdichtung und den Aussenputz soweit fertig, zahllose Rohrmeter im Aussengelände vergraben und auch der Brauchwassertank, der künftig – mit Brunnenwasser gespeist – die Toilettenspülung sicherstellt, hat seinen Platz nördlich des Anbaus gefunden. So müssen wir bald kein wertvolles Trinkwasser mehr „durchs Klo spülen“. Auf der ebenen Fläche darüber soll dann nächstes Jahr der neue Fahrradschuppen errichtet werden.

Neue Hütten-Ansicht von Norden

Wie bei jedem Bau, blieben natürlich auch bei uns größere vegetationsfreie Flächen zurück, die wieder „begrünt“ werden wollen, vorzugsweise artenreich, um Insekten und Vögeln Nahrung und Lebensraum und unseren Gästen schöne Naturerlebnisse im Hüttenumfeld zu bieten.

Deshalb und ob der Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nationalpark, schied die Verwendung von handelsüblichem Rasen-Saatgut hier aus.

Einerseits dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§40 BNatSchG) seit 2020 nur noch gebietsheimische Arten – also Saatgut oder Pflanzen aus dem selben Ursprungsgebiet – in der freien Landschaft ausgebracht werden. Andererseits ist solches Regio-Saatgut für die Sächsische Schweiz kaum verfügbar, weshalb nach Baumaßnahmen auch hier noch zu oft gebietsfremdes Saatgut verwendet wird.

Die beste Lösung bzw. der Königsweg ist natürlich die Übertragung von Mahdgut mit reifem Samen von geeigneten Wiesen aus der Region.

Viel Arbeit – Abholung mehrerer Anhänger voll Mahdgut von einer artenreichen Wiese nahe Hinterhermsdorf

 

Aufbringen des Mahdgutes auf die vegetationsfreien Flächen an der Hütte

Durch Vermittlung von Ronny Goldberg, Referent für Arten- und Biotopschutz bei der Nationalparkverwaltung, konnten wir Mitte August mehrere Anhänger voll Mahdgut von einer artenreichen Wiese in Hinterhermsdorf abholen und anschließend auf den Rohbodenflächen um unsere Hütte verteilen – zu zweit ein guter Tag Arbeit. Ein paar Tage später wurde das Mahdgut noch einmal gewendet, damit auch die nachreifenden Samen ausfallen. Nun verbleibt es als Mulch auf der Fläche und schützt die aufkeimende Saat vor zu viel Sonne und Austrocknung. Nächstes Jahr werden wir sehen, wieviele der gut 100 Pflanzenarten der Spenderwiese wir bei uns begrüßen. Wir danken Ronny Goldberg und den ehrenamtlichen Wiesenpflegern um Uwe Löser für die gute Zusammenarbeit.

 

 

17.05.2023

 

Die Bodenplatte ist betoniert

Pünktlich zum langen Himmelfahrtswochenende haben es unsere Bauleute geschafft, die Bodenplatte zu betonieren, damit sie gut trocknen kann. Nun ist schon gut die äußere Form unseres Anbaues zu erkennen. Links wird später einmal das barrierefreie Zimmer sein und – wo nahe an der Hütte die drei Rohranschlüsse zu sehen sind – das barrierefreie Bad. Daneben an der Wand ist auch schon der Durchgang zwischen Hütte und Anbau zu ahnen. Die Fläche rechts mit den vielen Rohranschlüssen wird das neue Herrenbad und im Bild unten findet der Technikraum seinen Platz. Wenn die Platte trocken ist, gehts dann mit den Wänden weiter.

 

Fertsch – die Bodenplatte des neuen Anbaus

 

 

24.04.2023

 

Frühjahrsputz

Ein Loch in der Wand, wo früher mal der „Kristallpalast“ stand – genug Platz für die neue Fluchttür im 1.OG

Am vorletzten April-Wochenende fand in der Hütte der alljährliche Frühjahrsputz statt. Trotz schönstem Kletterwetter packten insgesamt 20 Bergfreunde tatkräftig an. Besonders freute uns, dass neben den Bergfreunden vom BC Kleiner Dom – die dieses Jahr ihren 25. Saupsdorfer Frühjahrsputz absolvierten – auch einige neue und jüngere Gesichter dabei waren. So konnten wir neben der Komplettreinigung der Hütte und einigen Reparaturen auch viele kleinere Baumaßnahmen unserer Funktionserweiterung erledigen, die den SBB sonst recht viel Geld gekostet hätten. So haben jetzt fast alle Türen im 1.OG notwendige Türschließer erhalten, die Löschwasserzisterne bekam das vorschriftsgemäße Schild und die Nordfassade ein großes Loch für die neue Fluchttür im 1.OG. Das Aussengelände wurde aufgeräumt, Bänke und Spielgeräte gestrichen, das Bachufer am Prallhang befestigt und eine Menge Baustellenabfall getrennt und zur kostensparenden Entsorgung sortiert.

 

Neue Uferbefestigung am Bach, die hoffentlich nicht so schnell wieder „weggespü/ielt“ wird

Abends gab es dann noch spannende Reiseberichte zu sehen. Eine Besonderheit am Sonnabend war der spontane Besuch von Veit Riffer mit seinem Handbike an unserer Hütte. Im Gespräch über die Funktionserweiterung unserer Hütte und besonders die angestrebte Barrierefreiheit bekamen wir von ihm viele wertvolle Tipps und das Angebot, uns auch weiter beratend zur Seite zu stehen. Manchmal passt eben alles.

Viele fleißige Helfer mit Handbike vor der Saupsdorfer Hütte

 

 

19.04.2023

 

Das muss tiefer werden…

 

So tief muss die Baugrube werden…

 

Wie bereits befürchtet, haben die Altvorderen nicht sehr viel Sorgfalt auf ausreichend tiefe Fundamente verwendet. Allerdings hatten sie vor 205 Jahren auch noch keinen Bagger. Da die Baugrubensohle für unseren neuen Anbau – die kleine Ecke rechts des Baggers – nun aber gut 1m unter der stabilen Sandsteinwand liegt, muss diese nun unterfangen werden. Das heißt, der Boden und die losen Steine unter der Wand muss in kleinen Abschnitten entfernt werden und dann ein Betonfundament hineingegossen werden. Damit wird ein Abrutschen des alten Hauses verhindert, wenn die Baugrube auf ihre endgültige Tiefe gebracht wird. Dazu muss aber auch noch eine Drainageleitung verlegt werden, um das reichlich vorhandene Schichtenwasser aus der Baugrube abzuleiten.

 

Der Unterfangung erster Teil

 

 

18.02.2023

 

Es geht los…

 

Der „Kristallpalast“ und der Schuppen müssen weg, denn hier kommt der neue Anbau hin

 

Bevor Ende März die Bagger in Saupsdorf anrücken, wollen wir in zwei Arbeitseinsätzen den Werkzeugschuppen umsetzen und den alten „Kristallpalast“ abreißen. Für alle, die sich nicht fröstelnd erinnern: Der kleine weiße Anbau, welcher bis 1994 das einzige, aber unbeheizte WC des Hauses beherbergte. Auch viele weitere kleinere Bauvorbereitungsarbeiten stehen an. So sind Löcher am Haus zu graben und einige sensiblere Maßnahmen im Haus vorzunehmen und vieles mehr. Es gibt also genug zu tun. Sei dabei!

 

Ist das geschafft, wird die Baufirma zuerst den bergwärtigen Fahrweg aufnehmen, der dann bis zum Ende der Baumaßnahmen nicht mehr befahrbar ist. Zu Fuß soll der Weg nach Saupsdorf aber weiter nutzbar bleiben. Der Rückbau des Fahrweges ist notwendig, damit danach eine Versorgungleitung aus dem Baufeld verlegt die Baugrube ausgehoben werden kann. Bereits in den nächsten Wochen wollen wir eine Baustellen-Kamera installieren, um den Baufortschritt zu dokumentieren.

 

 

15.12.2022

 

„Kannst den Badeanzug anziehen. Das Wasser ist 15°C wärmer als draussen!“

 

Heute haben wir Wasserproben aus dem hütteneigenen Brunnen genommen. Das Brunnenwasser soll zukünftig für die Toilettenspülung genutzt werden, da diese einen großen Teil des Wasserverbrauchs der Hütte ausmacht und Trinkwasser einfach zu wertvoll ist, um es in großer Menge „ins Klo zu schütten“. Neben vielen anderen Maßnahmen ist die Nutzung des Brunnenwassers vorgesehen, um unsere Hütte zukunftsfähig zu machen. Damit die Installationen keinen Schaden nehmen, ist zuvor jedoch die Untersuchung des Brunnenwassers notwendig, welche durch ein bekanntes Dresdner Labor durchgeführt wird. Während die Brunnenwände mit schönen Eiskristallen besetzt waren, war das Wasser selbst mit drei Grad plus geradezu „warm“.

 

Achtung: PARKPLATZ eingeschränkt nutzbar!

 

Wir bitten Euch, nach Möglichkeit mit dem ÖPNV (oder wenigstens mit möglichst wenigen Fahrzeugen) anzureisen, da unser Parkplatz auch nach dem Einbau unserer Löschwasserzisterne baubedingt weniger Fahrzeuge fasst. Das Loch um die vier miteinander verbundenen, zusammen etwa 30m³ fassenden Behälter ist natürlich bereits wieder verfüllt und der Platz wiederhergestellt.

 

Einbau der Löschwasserzisterne an der Saupsdorfer Hütte im Oktober 2022